Schlagwort-Archive: Xbox

Devil May Cry 5

(Copyright: Capcom)

Audio/Podcast zum Gamecheck:

2013 war das, als Vergil auf Dante traf – im Neustart der Serie Devil May Cry. Statt der von den Fans erhofften 5 am Ende prangte dort nun ein DMC vor dem Titel. Ok, das Game war nun wirklich nicht übel, aber es war nun mal eben nicht der fünfte Teil. Die bange Frage damals: Kommt der doch noch irgendwann? Jetzt, 11 Jahre nach Erscheinen des vierten Teils, ist Devil May Cry 5 doch noch angekommen. Eigentlich eine ganz schön lange Zeit, wenn man bedenkt, dass Capcom inzwischen mehr als 16 Millionen Games der Serie verkauft hat. Da sollte man doch annehmen, dass die da etwas Gas geben und die Dinger im Zweijahres-Rhythmus raushauen, um die teuflische Kuh weiter zu melken, aber ok – ist nicht mein Bier. Und Capcom ist nicht EA. Zum Glück.

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ToeJam & Earl: Back in the Groove

(Copyright: HumaNature Studios)

Podcast/Audio zum Gamecheck:

1991 – Der FC Kaiserslautern wurde deutscher Fußballmeister, Besserwessi war das Wort des Jahres, der ICE nahm seinen Dienst auf, Ötzi wurde in den Südtiroler Alpen gefunden und das Spiel ToeJam & Earl auf dem Megadrive veröffentlicht. Das war eins von den Spielen, die kommerziell und kritikmäßig eher geht so geil liefen, aufgrund der schrägen Figuren und des – nun ja – ungewöhnlichen Settings irgendwann in der Schublade „Kult“ landeten. Das ermutigte die Entwickler, mit „Panic on Funkotron“ und „Mission to Earth“ 1993 bzw. 2002 noch zwei weitere ToeJam & Earl-Games zu veröffentlichen. Während Teil 2 ebenfalls den Stempel Kult bekam, ging der dritte Teil – in 3D auf der Xbox – ziemlich in die Hose. Dank einer 500.000 Dollar-Kickstarter-Kampagne, die die jahrelange Entwicklungszeit finanzierte, ist jetzt aber „ToeJam & Earl: Back in the Groove“ erschienen.

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Resident Evil 2

(Copyright: Capcom)

Audio/Podcast zum Gamecheck:

Capcom hat nach 20 Jahren seinem PS1-Horror-Meilenstein „Resident Evil 2“  ein Remake spendiert. 2015 hatte man das bereits mit dem ersten Teil der Kultserie gemacht, wobei der Erfolg dann aber überschaubar blieb: Nur die Optik wurde damals überarbeitet, es blieben die langen Laufwege, die hakelige Steuerung, die blöde Speicherfunktion und seltsame Bosskämpfe. Der Zahn der Zeit hatte da kein gutes Haar am Zombieschädel gelassen. Die bange Frage aller Fans, die schon so lange auf die Wiedergeburt des gepflegten Schreckens gewartet hatten: Hat Capcom aus den Fehlern damals gelernt? Oder gibt’s das nächste Remake, das niemand wirklich braucht?

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