Archiv der Kategorie: Podcast

Olympische Spiele Tokio 2020

(Copyright: Sega)

Zu den Olympischen Sommerspielen gibt es natürlich auch das offizielle Videospiel. Das überraschenderweise „Olympische Spiele Tokyo 2020 – Das offizielle Videospiel“ heißt. Das aber eigentlich – und damit wären wir beim nächsten komischen Fun-Fact – gar nicht neu ist, sondern schon vor zwei Jahren erschienen war, allerdings nur in Japan. Für den Rest der Welt ist das aber erst jetzt erhältlich. Und wie immer bei Games zu sportlichen Super-Events stellt sich die Frage: Kann das was oder ist das nur Merchandise-Crap, der mit einem großen Namen etwas Kohle mitnehmen will. Ja, kann es vielleicht sogar dem beste Sportspiel aller Zeiten, den Epyx Summer Games von 1984 für den C64 das Wasser reichen? Das bekommen wir nur heraus, wenn wir uns das Spiel mal genauer unter die Lupe nehmen. Was ich übrigens auf der Switch gemacht habe. Los geht’s.

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Ratchet & Clank: Rift Apart

(Copyright: Insomniac/Sony)

2016 gab es – anlässlich des Ratchet & Clank – Animationsfilms – einen Reboot des Erstlings der legendären Spielereihe von Insomniac Games. Und der Release des wirklich neuen letzten richtigen Ratchet & Clank-Games, „A Crack in Time“ für die PS3,  ist sogar schon 12 Jahre her. Ich spiele es ja auch heute noch gerne, Klassiker. Aber natürlich lange nicht so ein Klassiker wie die ersten drei Teile aus den Jahren 2002 bis 2004, erschienen für die PS2, PS3 und die PS Vita. Ja genau, der Lombax und sein kleiner Roboterkollege sind – mit Ausnahme eines Mobile-Ausreißers – nur auf den gerade angesagten Playstations erschienen. So ist dann auch der jetzt releaste – mal eben nachrechnen – es müsste inzwischen der 13. oder 14. Teil des Jump & Run – Action-Adventure-Mixes sein, mit dem Namen „Ratchet & Clank: Rift Apart“ Playstation only, genauer: Playstation 5 only. Und alle, die sich darüber ärgern, dass sie bis heute keine PS5 kaufen konnten, weil es die ja kaum irgendwo gibt, haben jetzt allen Grund, sich noch ein kleines bisschen mehr zu ärgern, weil das neue Ratchet & Clank so dermaßen bockegut ist, dass es schon alleine ein Grund wäre, sich eine PS5 zuzulegen. Warum das so ist, das erzähle ich euch jetzt natürlich auch.

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Resident Evil: Village

(Copyright: Capcom)

25 Jahre ist es nun her, dass Capcom seine Kult-Survival-Horror-Serie Resident Evil das erste Mal auf uns los ließ – damals noch auf PC, Sega Saturn und Playstation 1. Hauptakteure waren damals Jill Valentine und Chris Redfield, Schauplatz war ein altes Herrenhaus. Seitdem ist eine Menge passiert. Das Game hat mehrfach die Richtung gewechselt, oder besser: sich neu orientiert, wie etwa in Teil 4, der zum 3rd-Person-Shooter mit Quick Time Events wurde, oder Teil 7, der wieder mehr zurück zu den Survival-Wurzeln fand. Und jetzt also Teil 8. Der eigentlich ja schon der zehnte Teil ist – ich sag nur Code Veronica und Zero – und außerdem gar nicht Resident Evil 8 heißt, sondern Resident Evil Village. In welche Richtung geht’s dieses Mal? Mehr Baller-Action oder doch mehr Survival Horror? Schauen wir doch mal rein.

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Returnal

(Copyright: Housemarque/Sony)

Die Playstation 5 ist ja nun schon eine ganze Weile auf dem Markt – genauer: Fast ein halbes Jahr – aber mit den Exklusivtiteln sah es bisher ja wirklich extrem mau aus. Ok, da war das Remake zu Demons Souls, das nette Astro’s Playroom, der Sackboy oder die Destruction Allstars. Alles ganz nett, aber nichts, was irgendwie in die Nähe eines exklusivem Triple-A-Abenteuers kommt. Das hat jetzt das finnische Studio Housemarque abgeliefert. Die hatten mit Games wie Dead Nation, Alienation oder Matterfall zwar schon bewiesen, dass sie es Twinstick-actiontechnisch drauf haben, in Bezug auf 3D-Triple A, Storytelling oder großer Inszenierung aber noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt sind. Ob die sich mit Returnal da jetzt nicht verhoben haben? Schauen wir mal.

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Oddworld: Soulstorm

(Copyright: Oddworld Inhabitants)

Erinnert sich noch jemand an Oddworld: Strangers Vergeltung? 2005 erschienen, war das – nach Abe’s Odyssee 1997, Abe’s Exodus 1998 und Munchs Odyssee von 2001 der vierte Teil der Oddworld-Reihe. Das war es dann eigentlich auch schon, sieht man mal von drei Gameboy-Ablegern ab sowie dem Abe’s Odyssey-Remake „New ‚n‘ Tasty“ ab, das 2014 den grünen Mudokon letztmalig auf die Bildschirme brachte. Jetzt aber hat sich das Entwicklerstudio Oddworld Inhabitants unter der Führung von Lorne Lanning doch noch einmal zu einem weiteren Oddworld-Titel aufraffen können, nämlich Oddworld: Soulstorm. Und den gibt’s auf der PS5 für Playstation Plus Mitglieder sogar gratis. Na, das kann doch nix sein. Oder etwa doch?

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It Takes Two

(Copyright: Hazelight Studios)

2013 erschien das bewegende Fantasy-Abenteuer „Brothers: A Tale of Two Sons“, das überall Höchstwertungen einfuhr. Eine der Besonderheiten war die Steuerung: Der Spieler lenkte beide Brüder gleichzeitig. Kopf hinter dem Game war der libanesisch-schwedische Filmregisseur und Spieleentwickler Josef Fares. Der gründete ein Jahr später in Schweden die Hazelight Studios. Ihr erstes Projekt war „A Way Out“, in dem zwei Spieler zusammen aus einem Gefängnis ausbrechen müssen; einen Solo-Modus mit Bot-Unterstützung gibt es nicht.

Und nun ist das zweite Game der Hazelight Studios erschienen, mit dem bezeichnenden Titel „It Takes Two“, bei dem der Name Programm ist – denn auch das lässt sich ausschließlich zu zweit spielen. Mit einem Gefängnis hat es dieses Mal aber nichts zu tun. Es sei denn, man empfindet eine Zweierbeziehung als solche.

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Maquette

Erinnert Ihr euch noch an das Spiel „What Remains of Edith Finch?“ Oder an „Outer Wilds“? „Telling Lies“ vielleicht? Solltet Ihr jedenfalls. Denn das sind alles Indie-Games, die der Publisher Annapurna Interactive in den letzten drei Jahren rausgehauen hat. Und die auch durch die Bank wirklich nicht übel waren. Und für das kommende Jahr hat man schon „12 Minutes“ angekündigt, ein vielversprechender Thriller mit Murmeltier-Zeitschleifen-Feature. So lange aber müsst ihr gar nicht warten. Denn mit „Maquette“ liefert der Publisher aktuell nicht nur einen weiteren viel versprechenden Titel ab, sondern spendiert den sogar direkt zum Release kostenlos für alle Playstation Plus-Abonnenten im März. Nun sagt der Volksmund ja – der ja schon viel Unsinn geredet hat, vor allem in den sozialen Netzwerken – also sagt der Volksmund, dass man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen soll, aber ich mache das jetzt trotzdem mal. Kann das Game was? Gute Annapurna-Qualität oder was für den Frühjahrs-Grabbeltisch? Oder irgendwas dazwischen?

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Bravely Default 2

(Copyright: Square Enix)

Das Japan-Rollenspiel „Bravely Default 2“ ist – nach „Bravely Default“ aus dem Jahr 2013 und „Bravely Second: End Layer“  – beide für den 3DS erschienen – nicht wie angedeutet der zweite, sondern bereits der dritte Teil der JRPG-Reihe von Square Enix. Eine Erklärung für diese etwas wirre Bezifferung mag sein, dass sich Bravely Second inhaltlich an Bravely Default anschloss, also eine Geschichte bildete, während Bravely Default 2 eine eigenständige Story besitzt. Eine andere Erklärung wäre, dass die ersten beiden Teile für den 3DS, der neue Teil aber für die Nintendo Switch entwickelt wurden. Oder die Entwickler können einfach nicht bis drei zählen. Was auch immer. Aber: Sind alle guten Dinge jetzt drei? Und wie macht sich das Game auf der Switch?

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Super Mario 3D World + Bowser’s Fury

(Copyright: Nintendo)

Die Wii U war Nintendos größter, weil wohl auch einziger echter Konsolenflop. Bis Ende 2016 wurden gerade mal 13,5 Millionen Exemplare verkauft – 5x weniger als vom 3DS. Dabei wurden weniger als 100 Mio. Games für die Wii U verkauft. Unter 200 Mio. geht für Nintendo eigentlich gar nichts Anfang 2017 stellte Nintendo dann auch die Produktion der Wii U weltweit ein. Die Top 3 Wii U-Titel waren Mario Kart 8 mit 8,2 Mio., New Super Mario Bros U mit 5,6 Mio. und – knapp dahinter – Super Mario 3D World mit 5,5 Mio. verkauften Games. Und genau der wurde nun – acht Jahre nach dem Original und passend zum 35jährigen Dienstjubiläum des Firmenmaskottchens – unter dem Titel „Super Mario 3D World + Bowser‘s Fury“ für die Switch neu aufgelegt.

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Little Nightmares 2

(Copyright: Tarsier Studios)

2017 ließ ein Action-Adventure auf die ganz subtile Art kindliche Urängste in uns wach werden. In „Little Nightmares“ war eine kindliche, schutzlose Spielfigur in furchteinflößender Umgebung permanent auf der Flucht vor übermächtigen, unheimlichen Gefahren. Üble Hausmeister oder unförmige Schlachter statt billiger Splattereffekte ließen Bilder im Kopf entstehen, die viel schrecklicher waren als die Gefahren auf dem Bildschirm selber. Trotz eher einfach gestrickter Rätsel war das so erfolgreich, das nun eine Fortsetzung folgte. Die wir uns heute mal näher anschauen. Letzte Chance, die Geisterbahn zu verlassen… keiner? Ok, dann los.

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