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Returnal

(Copyright: Housemarque/Sony)

Die Playstation 5 ist ja nun schon eine ganze Weile auf dem Markt – genauer: Fast ein halbes Jahr – aber mit den Exklusivtiteln sah es bisher ja wirklich extrem mau aus. Ok, da war das Remake zu Demons Souls, das nette Astro’s Playroom, der Sackboy oder die Destruction Allstars. Alles ganz nett, aber nichts, was irgendwie in die Nähe eines exklusivem Triple-A-Abenteuers kommt. Das hat jetzt das finnische Studio Housemarque abgeliefert. Die hatten mit Games wie Dead Nation, Alienation oder Matterfall zwar schon bewiesen, dass sie es Twinstick-actiontechnisch drauf haben, in Bezug auf 3D-Triple A, Storytelling oder großer Inszenierung aber noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt sind. Ob die sich mit Returnal da jetzt nicht verhoben haben? Schauen wir mal.

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Oddworld: Soulstorm

(Copyright: Oddworld Inhabitants)

Erinnert sich noch jemand an Oddworld: Strangers Vergeltung? 2005 erschienen, war das – nach Abe’s Odyssee 1997, Abe’s Exodus 1998 und Munchs Odyssee von 2001 der vierte Teil der Oddworld-Reihe. Das war es dann eigentlich auch schon, sieht man mal von drei Gameboy-Ablegern ab sowie dem Abe’s Odyssey-Remake „New ‚n‘ Tasty“ ab, das 2014 den grünen Mudokon letztmalig auf die Bildschirme brachte. Jetzt aber hat sich das Entwicklerstudio Oddworld Inhabitants unter der Führung von Lorne Lanning doch noch einmal zu einem weiteren Oddworld-Titel aufraffen können, nämlich Oddworld: Soulstorm. Und den gibt’s auf der PS5 für Playstation Plus Mitglieder sogar gratis. Na, das kann doch nix sein. Oder etwa doch?

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It Takes Two

(Copyright: Hazelight Studios)

2013 erschien das bewegende Fantasy-Abenteuer „Brothers: A Tale of Two Sons“, das überall Höchstwertungen einfuhr. Eine der Besonderheiten war die Steuerung: Der Spieler lenkte beide Brüder gleichzeitig. Kopf hinter dem Game war der libanesisch-schwedische Filmregisseur und Spieleentwickler Josef Fares. Der gründete ein Jahr später in Schweden die Hazelight Studios. Ihr erstes Projekt war „A Way Out“, in dem zwei Spieler zusammen aus einem Gefängnis ausbrechen müssen; einen Solo-Modus mit Bot-Unterstützung gibt es nicht.

Und nun ist das zweite Game der Hazelight Studios erschienen, mit dem bezeichnenden Titel „It Takes Two“, bei dem der Name Programm ist – denn auch das lässt sich ausschließlich zu zweit spielen. Mit einem Gefängnis hat es dieses Mal aber nichts zu tun. Es sei denn, man empfindet eine Zweierbeziehung als solche.

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Maquette

Erinnert Ihr euch noch an das Spiel „What Remains of Edith Finch?“ Oder an „Outer Wilds“? „Telling Lies“ vielleicht? Solltet Ihr jedenfalls. Denn das sind alles Indie-Games, die der Publisher Annapurna Interactive in den letzten drei Jahren rausgehauen hat. Und die auch durch die Bank wirklich nicht übel waren. Und für das kommende Jahr hat man schon „12 Minutes“ angekündigt, ein vielversprechender Thriller mit Murmeltier-Zeitschleifen-Feature. So lange aber müsst ihr gar nicht warten. Denn mit „Maquette“ liefert der Publisher aktuell nicht nur einen weiteren viel versprechenden Titel ab, sondern spendiert den sogar direkt zum Release kostenlos für alle Playstation Plus-Abonnenten im März. Nun sagt der Volksmund ja – der ja schon viel Unsinn geredet hat, vor allem in den sozialen Netzwerken – also sagt der Volksmund, dass man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen soll, aber ich mache das jetzt trotzdem mal. Kann das Game was? Gute Annapurna-Qualität oder was für den Frühjahrs-Grabbeltisch? Oder irgendwas dazwischen?

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Bravely Default 2

(Copyright: Square Enix)

Das Japan-Rollenspiel „Bravely Default 2“ ist – nach „Bravely Default“ aus dem Jahr 2013 und „Bravely Second: End Layer“  – beide für den 3DS erschienen – nicht wie angedeutet der zweite, sondern bereits der dritte Teil der JRPG-Reihe von Square Enix. Eine Erklärung für diese etwas wirre Bezifferung mag sein, dass sich Bravely Second inhaltlich an Bravely Default anschloss, also eine Geschichte bildete, während Bravely Default 2 eine eigenständige Story besitzt. Eine andere Erklärung wäre, dass die ersten beiden Teile für den 3DS, der neue Teil aber für die Nintendo Switch entwickelt wurden. Oder die Entwickler können einfach nicht bis drei zählen. Was auch immer. Aber: Sind alle guten Dinge jetzt drei? Und wie macht sich das Game auf der Switch?

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Little Nightmares 2

(Copyright: Tarsier Studios)

2017 ließ ein Action-Adventure auf die ganz subtile Art kindliche Urängste in uns wach werden. In „Little Nightmares“ war eine kindliche, schutzlose Spielfigur in furchteinflößender Umgebung permanent auf der Flucht vor übermächtigen, unheimlichen Gefahren. Üble Hausmeister oder unförmige Schlachter statt billiger Splattereffekte ließen Bilder im Kopf entstehen, die viel schrecklicher waren als die Gefahren auf dem Bildschirm selber. Trotz eher einfach gestrickter Rätsel war das so erfolgreich, das nun eine Fortsetzung folgte. Die wir uns heute mal näher anschauen. Letzte Chance, die Geisterbahn zu verlassen… keiner? Ok, dann los.

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Hitman 3 (2021)

(Copyright: IO Interactive)

Agent 47 ist zurück, um im dritten und letzten Spiel der Trilogie der Hitman-Reihe noch ein letztes Mal mit Raffinesse und Köpfchen seine Ziele reihenweise aus dem Weg zu räumen. Im Jahr 2000 war der Killer aus dem Genlabor erstmals in Erscheinung getreten, nach fünf weiteren Folgen startete dann 2016 die Hitman-Trilogie mit einem Restart im Episodenformat. Von dem man aber zwei Jahre später in Hitman 2 wieder abrückte, und auch Hitman 3 ist jetzt auf einen Rutsch erschienen. Ist es dem dänischen Entwicklerstudio IO Interactive gelungen, da noch mal einen draufzusetzen, oder trudelt die Serie nur einfach so aus? Schauen wir mal nach.

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Immortals: Fenyx Rising (PS5)

(Copyright: Ubisoft)

Wenn ich Ubisoft und Open World in einem Satz höre, muss ich schlagartig an Heuhaufen, Adler, freischaltbare Gebiete und an viel zu viel Sammelkram und repetitive Nebenmissionen denken. Eben an die berüchtigte Ubi-Formel, nach der fast sämtliche Serien von denen wie Assassins Creed, Far Cry, Ghost Recon und wie sie alle heißen nach dem immer selben Muster vom Fließband kommen.

Als ich dann von Immortals Fenyx Rising hörte, war mein erster Gedanke „sicher wieder so ein Fließband-Ding im abgerockten Gamedesign mit den immer selben Versatzstücken, nur mit einem anderen Setting und Helden – kannste Dir schenken.“ Wobei das mit dem neuen Setting noch nicht einmal so ganz stimmt – das antike Griechenland hatten wir ja schon zuletzt in Assassins Creed Odyssey. Das übrigens – genau wie Immortals – vom Ubisoft-Team in Quebec stammt.

Natürlich habe ich dann trotzdem mal reingeschaut. Eher, um mich davon zu überzeugen, dass ich mit meinen Vorurteilen Recht hatte und ich wirklich nichts verpasse. Und dann die Überraschung: Immortals Fenyx Rising ist ja richtig gut, es gehört sogar zu meinen persönlichen Top 3 in diesem Jahr. Womit ich das Fazit ja nun eigentlich schon vorweg genommen habe. Wer jetzt trotzdem dranbleibt, der erfährt auch, wie ich darauf komme.

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Demon’s Souls (PS5)

(Copyright: Bluepoint/From Software)

Als vor 11 Jahren das Action-Rollenspiel Demon’s Souls für die PS3 erschien, hatte es eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Nach den ersten Versuchen schon abgeschrieben, bot sich der Programmierer und RPG-Nerd Hidetaka Miyazaki an, aus den Resten was zu basteln. Da eh schon alles egal war, ließ man ihn gewähren. Das sei ein „unfassbar schlechtes Spiel“ soll Sony-Boss Yoshida beim Anblick des fertigen Games gestöhnt haben. Veröffentlicht wurde es trotzdem, erstmal nur in Japan, dann als Import auch im Westen. Wo es schnell erst zum Geheimtipp, dann zum Riesen-Erfolg wurde – und der Auftakt zur legendären Dark Souls-Reihe war. Die nur aus rechtlichen Gründen aus dem Demon’s ein Dark machen musste. Zahlreiche weitere Souls-like Spiele wie Nioh, The Surge, Bloodborne, Sekiro oder Mortal Shell folgten.

Nun wurde dieser legendäre Meilenstein anlässlich des Starts der PS5 neu aufgelegt. Verantwortlich für die Entwicklung war Bluepoint Games, ein Studio, das bereits Shadow of the Colossus und Uncharted neu auf den Weg gebracht und bewiesen hatte, dass man ein Händchen für die Wiederbelebung alter Schätze hat. Ist ihnen gelungen das aber auch bei Demon’s Souls gelungen?

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Assassins Creed Valhalla

(Copyright: Ubisoft)

Habt ihr mal gezählt, wie viele Ausgaben es inzwischen von Assassins Creed gibt? 13 Jahre ist es her, als der erste Teil erschien, der damals einfach nur „Assassins Creed“ hieß und im Heiligen Land zur Zeit der Kreuzzüge spielte. Es folgten Ausflüge ins Norditalien der Renaissance, nach Konstantinopel, nach Amerika zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges, zu den Piraten der Karibik im 18.Jahrhundert, ins Paris der Französischen Revolution, nach London während des Viktorianischen Zeitalters sowie ins Antike Ägypten und Griechenland. Damit war es fast schon zwangsläufig, dass Teil 12 – richtig, das wäre die Antwort auf meine Eingangsfrage gewesen – jetzt in der nordischen Saga bei den Wikingern angesiedelt wurde, weil man alle anderen Schauplätze und Zeiten ja schon durch hatte. Aber ist Assassins Creed Valhalla jetzt nur noch ein weiterer Aufguss in einem neuen Kostüm, oder ist Ubisoft da noch was neues eingefallen?

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